Auf dem Weg ins Gartenglück

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Grüne Räume gestalten

Wie wir einen Garten wahrnehmen, hängt nicht nur von seiner Größe und Form ab, sondern vor allem von seiner Gestaltung. Statt hinter dem Haus eine schnöde Rasenfläche einzusäen und bestenfalls einen einsamen Baum in der Mitte zu platzieren, kann man mit ein paar cleveren Gestaltungsideen einen wirklich attraktiven und interessanten Garten anlegen.

Kleine Gärten schöner machen

Wer einen kleinen Garten besitzt, braucht nur wenige Gestaltungselemente, um dem Grün hinter dem Haus eine Grundstruktur zu geben. Auf kleiner Fläche empfiehlt sich Zurückhaltung. Weniger ist hier mehr! In einem schmalen Reihenhausgarten mit langgestreckter Rasenfläche reichen – neben der Sichtschutzhecke zum Nachbargrundstück – häufig ein schön gestalteter Sitzplatz und ein Beet mit Sträuchern und Stauden aus, um den Garten wohnlich und oft sogar größer wirken zu lassen. Das Beet kann von der Seite in den Rasen hineinragen oder als Insel mit bunten Blüten und abwechslungsreichen Blattstrukturen die monotone Grünfläche auf angenehme Weise unterbrechen. Bei der konkreten Umsetzung der Gestaltungsideen für Beete und Sitzplatz kann der Landschaftsgärtner fachmännisch weiterhelfen. Er empfiehlt auch die richtigen Pflanzen, die den Garten zum erweiterten Wohnraum machen und zu Klima und Boden passen.

Gestalten mit Hecken, Beeten und Wegen

Ein großer Garten bietet andere Möglichkeiten, gestalterisch aktiv zu werden. Eine Hecke kann hier beispielsweise nicht nur als Gründstücksgrenze und Sichtschutz zum Nachbarn dienen. Sie kann auch innerhalb des Gartens als Trennwand zwischen verschiedenen grünen Räumen genutzt werden und so den Garten gliedern. Eine hohe, gleichförmige Hecke aus Hainbuche, Rotbuche oder Eibe bietet außerdem den idealen ruhigen Hintergrund für eine farbenfrohe Pflanzung. Hier lässt sich effektvoll ein Staudenbeet anlegen oder ein malerisch gewachsener Blütenstrauch wie beispielsweise Blumen-Hartriegel, Felsenbirne oder Japanischer Schneeball in Einzelstellung platzieren. Niedrige Buchsbaumhecken eignen sich zum Einfassen von Beeten und Sitzplätzen und bilden klare Trennlinien zu umliegenden Rasenflächen. Um die Linienführung im Garten zu unterstützen oder zu verstärken, können niedrige Hecken auch entlang von Gartenwegen gepflanzt werden.

Schwungvoll oder geradlinig?

Wege sind nicht nur praktisch und notwendig, um den Garten zugänglich zu machen, sie beeinflussen auch seine Wirkung. Sie führen den Gartenbesitzer, je nach Geschmack, auf gerader Linie oder in weichen Rundungen durch sein grünes Reich. Diese Wege sollten – egal ob schnörkellos funktional oder schwungvoll verspielt – nicht ohne Ziel oder Endpunkt angelegt werden. Sie müssen nicht zwangsläufig zu einer aufwendig gestalteten, mit Kletterrosen berankten Laube führen. Eine Bank oder eine kleine Kiesfläche mit Sitzmöglichkeit, eine Skulptur oder ein schön geformter großer Stein kommen ebenso als Blickpunkt am Ende eines Pfades in Frage. Wer seinen Gartenweg in großzügig geschwungenen Bögen anlegen will, führt ihn am besten an bereits vorhandenen Elementen wie einem Teich oder dem Hausbaum vorbei, so dass der Weg möglichst natürlich erscheint. Einen schnurgeraden Weg nachträglich auflockern? Auch das geht: Sehr schön wirkt ein Saum aus Blütenstauden wie Storchschnabel, Katzenminze, Frauenmantel oder niedrigen Rosen, der direkt an die Wegkante gepflanzt wird, so dass die Blüten lässig auf den Weg ragen.

Quelle: BGL/PdM

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